Schulprobleme

Zwei Schüler, zwei Themen

 

"Ich weiß oft nicht mehr, wo mir der Kopf steht: ständig Leistung, Druck, Noten, Zoff mit den Lehrern, die oft total ungerecht sind. Und selbst wenn meine Eltern mal mit den Lehrern reden, ändert sich danach gar nichts. Die ziehen ihren 'Stiefel' durch, so nach dem Motto "Hauptsache das Thema ist besprochen". Ob ich das so wirklich verstanden habe, scheint nur die Wenigsten zu interessieren. Ich fühle mich oft überfordert, hilflos, bin verzweifelt und weiß mir selber einfach keinen Rat mehr, wie ich die Leistungen erbringen kann. Alles was ich mache, scheint nicht auszureichen - ob ich lerne oder nicht, das kommt auf´s selbe heraus. Und meine Eltern sagen immer nur: "Da musst du durch - so ist das Leben. Aus Fehlern lernt man." Na super, aber was hilft mir das? Oft sitze ich dann in meinem Zimmer und weine oder ich dreh durch, schreie herum, knall die Türen zu, will, dass man mich endlich in Ruhe lässt oder ich will nur noch weg - weit weg! Wer liebt mich? Wer kümmert sich um mich? Wer interessiert sich wirklich für mich? …

Ellen nahm mich mit all meiner Mutlosigkeit und Verzweiflung an. Sie ging mit mir all meine Situationen durch, wir beguckten uns meine Gefühle und Reaktionen, reflektierten meine Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte und vieles mehr. Bei ihr konnte ich all das ordnen und in Zusammenhänge bringen, die ich verstehen konnte. Ich lernte bei ihr, nicht von Niederlagen oder Versagen zu sprechen, sondern mich zu fragen, was ich daraus dennoch gelernt hatte. So war es mir möglich, andere Wege einzuschlagen, die die Niederlagen zukünftig unmöglich machten.

Mit Hilfe des NLP (Neurolinguistisches Programm) lernte ich, positiv über mich zu reden, ein positives Gefühl zu mir und meinen Fähigkeiten zu bekommen und damit ganz bei mir selbst zu bleiben, statt immer im Außen die Ursachen zu suchen. Den Druck machte ich mir selbst oder ließ ihn durch mein Denken über andere in mir erzeugen. Damit war nun endgültig Schluss. Ich änderte mein Denken und so wie ich damit anfing, änderten sich mein Leben und meine Erfolge. Letztere stellten sich nämlich ein, egal was die Lehrer sagten oder wie viel Unterstützung oder Aufmerksamkeit ich von ihnen oder meinen Eltern in meinem Tun erhielt.

Die Fußreflexzonenmassage und das Raindrop bewirkten bei mir wahre Wunder in meinem mich positiv fühlen."

 

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"Dieses scheiß Mobbing. Ich bin eine wirklich gute Schülerin und bin auch immer sehr gut auf den Unterricht vorbereitet. Die Lehrer greifen im Unterricht auf mich zurück, wenn die anderen nicht mitziehen können. Das ist ja einerseits sehr schmeichelhaft, aber andererseits bin ich in der Klasse schon als Streberin verschrien. Weiß ich mehr als die anderen kommen Sätze wie: "Ja, wer wenn nicht du, weiß das mal wieder." Die Lehrer lassen diese erniedrigenden Kommentare der anderen wortlos stehen, gehen darüber hinweg, so als hätten sie es nicht gehört, oder begnügen sich nur damit, dem anderen beiläufig zu sagen: "Lass das mal sein", und machen gleich mit ihrem Unterricht weiter. Mein Problem ist damit aber überhaupt nicht gelöst - im Gegenteil; es dauert nicht lange und wieder kommen solche ausgrenzenden Sprüche von meinen Mitschülern. Auf dem Schulhof will keiner mit mir reden, also verbringe ich die Pausen für mich alleine. ... Scheiß Lehrer, scheiß Leben! Ich will so einfach nicht mehr. Ich will aus all dem Mist raus, aber wie?

Meine Eltern wollten eigentlich zur Schule und mit der Klassenlehrerin sprechen. Aber das wollte ich nicht, denn das wäre auf jeden Fall herausgekommen und dann wäre der Spießrutenlauf für mich noch schlimmer geworden.

Die Freundin meiner Mutter kannte Ellen und so kam ich zu ihr. Ellen war sehr freundlich und hörte mir sehr aufmerksam zu. Ich fand in ihr großes Verständnis für meine Situation und meine Gefühle. Es folgten mehrere Gespräche, in denen ich lernte, mich abzugrenzen, mich auf mich selbst zu besinnen und das Wort "Streberin" positiv zu bewerten. Wie? Ganz einfach: Wer in seinem Leben etwas erreichen möchte, muss streben, denn ohne streben kommt er nicht an sein Ziel. Wenn mir also jemand sagt, dass ich eine Streberin bin, dann sagt er über sich selbst aus, für sich nicht das Beste anzustreben. Eigentlich sagt derjenige aus, dass er "eine faule Socke" ist und von der lasse ich mich nun wahrlich nicht `klein´ machen. Ich bleibe also zielbewusst und sorge weiterhin dafür, auf möglichst kurzem Weg meine Ziele zu erreichen.

Nach jedem unserer Gespräche wandte Ellen verschiedene Massagen an, die meinen Magen und Darm wieder fit machten, mir meine Nackenschmerzen nahmen und meinen Kopf wieder klar denken ließen. Das war jedes Mal eine Wohltat. Ihre Massagen sind eine Wucht. Ich fühlte mich anschließend immer ganz locker und diese Wirkung hielt tagelang an. Cool!"