Mit 53 arbeitslos - und nun?

„Bedingt durch die Insolvenz meines Arbeitgebers, in dem ich als Industriekaufmann in der Funktion des Abteilungsleiters im Einkauf arbeitete, wurde ich mit 53 Jahren arbeitslos. Auf dem Arbeitsmarkt war ich nicht mehr vermittelbar. Da ich aber eine Familie und eine noch abzuzahlende Eigentumswohnung zu finanzieren hatte, musste ich schnellstmöglich Geld verdienen. Meine Frau arbeitete zwar auch (Pflegebereich), aber ihr Gehalt und mein Arbeitslosengeld reichten vorne und hinten nicht aus. So kam es dazu, dass ich mich mit meinem Steuerberater in Verbindung setzte, um abzuklären, ob wir in der Lage waren, einen Imbiss aufzukaufen, der einen sehr guten Kundenstamm und eine erst vor 5 Jahren renovierte Küche besaß. Zuvor hatte ich mich auch darum gekümmert, Gastronom zu werden und erhielt über das Arbeitsamt entsprechende Fortbildungsangebote, die ich wahrnahm. Noch in selbigen seiend, begann ich mit meiner Selbständigkeit. Meine Frau kündigte, sodass wir beide gemeinsam diesen Imbiss für uns aufbauten. Mit dem Vorbesitzer hatten wir ein gutes Verhältnis. Er zeigte uns alle Unterlagen, beriet uns beim Wareneinkauf und erklärte mir, wie ich den Verkaufspreis der Gerichte so berechne, dass wir finanziell gut leben konnten. Buchhalterisch war ich selber sehr gut geschult, sodass dies kein Problem war. Die einen und anderen Rezepte überließ er mir, denn er war froh, dass sein Lebenswerk weiterhin bestand. Zu Hause erprobten meine Frau und ich alle Gerichte, die wir anboten. Es gibt Pommes, Pommes Spezial, selbstgemachte Maultaschen mit unterschiedlichen Füllungen, verschiedene Burger, Frikadellen, Rinderschnitzel mit verschiedenen Saucen, Salate, Gyros, … und jeden Mittag gibt es ein anderes Mittagessen (Rindergulasch, Spieß, wechselnde Suppen, Schnitzel, ein wechselndes veganes- und vegetarisches Gericht, …). Die Currywurst mussten wir leider wieder einstellen, denn, warum auch immer, die Menschen in Bayern wollen keine Currywurst essen. Ich selbst komme aus NRW und da gehört diese Wurst, gleich Berlin, zum Standartprogramm eines Imbisses dazu, nicht aber so in Bayern. Wir erstellten auch eine neue Internetseite, auf der alle Gerichte und Getränke einschließlich Fotos und Preisangabe ersichtlich waren. Und wir setzten Anzeigen in die gängigen Tageszeitungen, um auf uns und den nun neuen Namen aufmerksam zu machen. Der Imbiss florierte. Alle Stammkunden kamen weiterhin zu uns und die Laufkundschaft war üppig. Doch wir hatten völlig unterschätzt, wie sehr dieses Geschäft unsere Freizeit, Erholungsphasen und unser Familienleben einschränkte. Auch unsere Zweisamkeit litt deutlich. Wenn andere frei hatten und ihre Wochenenden genossen, standen wir bis spät abends im Geschäft. Gleich früh morgens hieß es wieder, Ware einzukaufen, alles an Saucen, Salaten, Gerichten frisch vorzubereiten, um dann von 11 – bis 23 Uhr wieder zu öffnen. Unsere drei Kinder litten sehr unter dieser Situation, war es doch meiner Frau fortan nur noch möglich, nachmittags für wenige Stunden zu Hause zu sein, die Wäsche zu machen, die Wohnung zu putzen, einkaufen zu gehen, die Kinder in ihren Sorgen, schulischen Belangen und anderem mehr zu betreuen. Wir beide gingen also recht schnell „auf dem Zahnfleisch“. Was nützte uns das Geld, wenn die Familie auseinander zu fallen drohte? Wir brauchten also Hilfe und diese ganz schnell.

Meine Frau hatte über eine Nachbarin von Ellen gehört. Sie war überaus freundlich, hörte uns sehr aufmerksam zu und wir spürten sogleich, gut aufgehoben zu sein. In Partner- und Einzelgesprächen erarbeitete Ellen mit uns Wege, wie wir das Geschäft und die Familie „unter einen Hut bekommen konnten“, ohne dass jemand leiden musste. Wir legten ihr unsere Finanzen vor, beachteten dabei all unsere Verbindlichkeiten und erkannten, dass es möglich war, wenn meine Frau nur morgens im Imbiss mithalf. Nachmittags betrieb ich das Geschäft alleine und für abends stellten wir eine zusätzliche Arbeitshilfe ein. Manchmal wechselten meine Frau und ich uns auch ab, wer nachmittags zu Hause ist. So konnte auch ich meine Kinder sehen oder mit ihnen etwas unternehmen. In der Woche wurde der Imbiss um 22 Uhr geschlossen und nur am Wochenende war er bis 23 Uhr geöffnet. Bis ich dann zu Hause war, ging eine weitere Stunde vorbei. Diese Änderungen stellten aber immer noch ein strammes Programm für uns und unsere Kinder dar. Wir brauchten also noch weitere Lösungen, wie wir Beruf, Kinder und uns selbst unter einen Hut bekamen. Gemeinsam mit Ellen überlegten wir, wieweit es möglich war, einen Ruhetag einzulegen, denn bisher arbeiteten wir 7 Tage in der Woche. Wir entschieden uns für den Dienstag, weil montags viele vergleichbare Geschäfte geschlossen hatten. So wurde der Montag zu einem unserer kundenstärksten Wochentage und wir wurden noch bekannter. Gleichzeitig öffneten wir sonntags erst um 16 Uhr, weil über Mittag viel zu wenige Gäste kamen. Dann überlegten wir mit Ellen zusammen, wie wir für uns und mit unseren Kindern die „freie“ Zeit gestalten konnten. Unser Familienleben änderte sich spürbar hin zum Positiven. Mit Hilfe von Rollenspielen, Übungen, die das Denken wieder in eine positive Richtung brachte, Meditationen, der Arbeit an der Flipchart, dem Legen von Bildern mit Hilfe verschiedenster Gegenstände, der vielen Reflexionen über uns selbst und die verschiedenen Lebenssituationen, erwirkte Ellen bei uns beiden sehr schnell für uns spürbare und ganz konkrete Erfolge in unseren Anliegen; und diese Erfolge entwickelten sich immer weiter. Ihre Hilfen, die ich hier nur beispielhaft darstellen kann, waren wirklich ganz außergewöhnlich und großartig.

Meine Frau und ich erlernten bei Ellen die Partnermassage. Das war wunderschön und brachte uns beide endlich wieder deutlich näher. Unsere Beziehung blühte auf, denn sich wieder Zeit füreinander zu nehmen, sich sanft zu berühren, den eigenen Körper und den des anderen wieder zu fühlen, war für uns beide herrlich. An unserem Ruhetag gehen meine Frau und ich morgens, wenn unsere Kinder in der Schule sind, zum Schwimmen, wir machen Spaziergänge, fahren Rad und unterhalten uns auch wieder viel mehr. Ich selbst bin morgens um 6 Uhr beim Großhändler, um 7 Uhr wieder zurück, sodass wir gemeinsam frühstücken können, wir schicken unsere Kinder zur Schule und dann gehören die nächsten vier Stunden nur uns beiden. Ellen, da hast du mit uns eine Lösung erarbeitet, die einfach nur klasse ist und sehr gut funktioniert.

Ellens Fußreflexzonenmassagen waren wunderbar. Die Füße wurden mit der Zeit wieder völlig entspannt und das Stehen im Imbiss wurde immer leichter. Auch die Bein- und Wadenmuskulatur, die Hüfte, der Rücken, Nacken, die Schulterpartien wurden von Ellen bedacht und alle Muskeln entspannten sich zunehmend mehr. Für die Arbeit waren das sehr große Hilfen.

Ellens Massagen beruhigten mich wieder, brachten meine Gedanken zurück in die Klarheit und durch bestimmte Atemübungen lernte ich, mich auch selbst zu beruhigen. Ihre Kopfmassagen und Arbeit an meinen Energiepunkten machten mich wieder richtig fit, denn ich war körperlich ziemlich müde von den vielen vorherigen Anstrengungen, Verpflichtungen und Sorgen. Meiner Frau und mir gefiel Ellens Körperarbeit so sehr, dass wir uns zweimal im Monat eine Ganzkörpermassage (LomiLomi) und eine Fußreflexzonenmassage gönnen. Wir fühlen uns danach jedes Mal so leicht und entspannt, dass diese Wirkung sogar Tage anhält. Dank ihrer Arbeit mit den verschiedensten Ölen, die entweder eine beruhigende oder aufbauende Wirkung haben und von Ellen je nach Situation und Thema eingesetzt werden, konnte ich sehr gut schlafen, bin tagsüber positiv eingestellt und fit. Auch unsere Kinder merkten, wie positiv anders meine Frau und ich wieder miteinander umgingen. Wir erstellten gemeinsam einen Familienplan, in dem jeder mit seinen Bedürfnissen aufgenommen wurde, sodass jeder die Zeit und Aufmerksamkeit bekam, die er brauchte. Insgesamt wurden wir eine wieder glückliche Familie. Dank dieses Hintergrundes gingen meiner Frau und mir auch unsere Arbeit und die damit verbundenen Verpflichtungen viel leichter von der Hand und unsere Kinder waren wieder zufrieden. Dies war uns das aller wichtigste, denn es gibt für Eltern nichts Schöneres, als gesunde und glückliche Kinder zu haben.“